Moog Rekofa setzt neuen Fokus

Zukunftssicherung durch strategische Neuausrichtung

 

In der letzten Juliwoche war einiges los bei Moog Rekofa in Antweiler: Zahlreiche LKW waren auf dem Betriebsgelände unterwegs, die die großen Zerspanungsmaschinen des Unternehmens abtransportierten. Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung wurde die interne Produktion von Zerspanungsteilen vollständig eingestellt, womit das Unternehmen auf die Anforderungen der zukünftigen Ausrichtung reagierte.

„Wir konzentrieren uns künftig verstärkt auf unsere A-Kunden“, erklärt Geschäftsführer Oliver Follmann. Diese benötigen aufgrund der höheren Stückzahlen einen Fertigungsprozess, der der neuesten Technologie entspricht, was im eigenen Haus wirtschaftlich nicht mehr möglich ist. Stattdessen werden die Teile künftig von verschiedenen hochautomatisierten deutschen Lieferanten bezogen.

„Ich bin sehr froh, dass wir die betroffenen Mitarbeiter alle bei uns im Unternehmen halten konnten und somit auch weiterhin ihre langjährige, geschätzte Berufserfahrung und Expertise nutzen können“, berichtet Oliver Follmann.

Die nun freie Produktionsfläche wird unter anderem für die Montage großer Schleifringübertrager für die Schiffsindustrie genutzt, die bisher im Werk in Frankreich gefertigt wurden. Die Verlagerung dieser Kapazitäten nach Antweiler stärkt den Standort, schafft neue Perspektiven und festigt die Vision eines starken und zukunftssicheren Unternehmens auf dem Weltmarkt.

Die Moog Rekofa GmbH hat sich in ihrer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte kontinuierlich durch unternehmerischen Weitblick und Innovationskraft weiterentwickelt und blickt mit vielen neuen Projekten und zufriedenen Kunden sicher in die Zukunft.